Die eindeutig orientierte Bandstruktur des neuen Wohnquartieres verbindet den Landschaftswall mit dem städtischen Umfeld über begrünte und begehbare Dächer.





MOB-Gelände in Greven
"Wohnen in der Stadtlandschaft"
Städtebaulicher Realisierungswettbewerb 1999
1.Preis


Das Entwurfskonzept thematisiert die Symbiose von Architektur und Landschaft. Ein großzügiger begrünter "Lärmschutzwall" bildet das Pendant zur östlich vorhandenen Böschungsmauer und sorgt für den notwendigen Lärmschutz zur B219.

Die eindeutig orientierte Bandstruktur des neuen Wohnquartieres verbindet diesen Landschaftswall mit dem städtischen Umfeld über begrünte und begehbare Dächer.

Es entsteht eine prägnante städtebauliche Figur, die wir Stadtlandschaft genannt haben. Die ungünstige Lage der B 219 wird durch den Landschaftswall und die neuen Wegeverbind-ungen überspielt.

Der Fluß wird durch den überhöhten Standpunkt wieder wahrnehmbar und zum erlebbaren Element in der Stadt.

Die klar gegliederte und eindeutig zonierte Bebauungsstruktur des neuen Quartieres schafft ein identitätsstiftendes Umfeld mit zahlreichen kleinen Nachbarschaften und hochwertigen, gut nutzbaren Freiräumen.

Die Vernetzung innerhalb des Quartieres und die Anbindung an das städtische Umfeld erfolgt durch ein vielschichtiges informelles Netz aus Wegen, Treppen, Rampen und gestalteten Plätzen.