Das Prinzip des
offenen Raumes:
Splitlevel. Der
Innenraum dient als
Aktionsfläche
Kindertagesstätte
Jerusalemer Strasse, Berlin


Der Neubau der Kindertagesstätte steht als dreigeschossiger Solitär mit halbgeschoßig versetzten Ebenen in dem heterogenen städtebaulichen Umfeld. Durch die Aufnahme der Bauflucht wird der Blockrand optisch geschlossen.

Grundgedanke ist der Entwurf einer Kindertagesstätte als transparentes und kommunikatives Haus. Eine großzügige, zentrale Treppe verbindet die versetzt zueinander angeordneten Ebenen (Split-Level) zu einem offenen und fließenden Raumkontinium.

Dieser lichtdurchflutete und alles verbindende Spiel- und Aktionsraum wird zum identitätsstiftenden Element des lebendigen und transparenten Hauses für Kinder. Die offene Atmosphäre soll die Kinder zu einem freien und ungezwungenen Miteinander anregen.

Ein einladendes Foyer im Erdgeschoss bietet eine angemessene Eingangssituation mit guter Orientierung und Blickbeziehungen in die verschiedenen Ebenen.

Die Gruppenräume mit den dazugehörigen Nebenräumen sind halbgeschoßig versetzt an den Ost- und Westfassaden angeordnet und erhalten in den Obergeschoßen kleine Freibereiche in Form von Loggien.

Jeder einzelnen Gruppe wird so ein direkter Bezug zum Außenraum ermöglicht.