Die Spichern Höfe

In den Jahren 2000 - 2006 ensteht in der gründerzeitlichen Neustadt des Belgischen Viertels ein kleines städtisches Quartier.

Glückliche Fügungen ermöglichten dem Bauherrn in den Jahren 2000 bis 2004 den Kauf von drei nebeneinander liegenden Grundstücksparzellen mit Gebäudebestand aus der Gründerzeit und den späten sechziger Jahren.

Durch Rückbau, Modernisierung und maßvolle Nachverdichtung entsteht ein kleines urbanes Quartier aus Wohnungen, Läden und Büros welche sich um hochwertig gestaltete und öffentlich zugängliche Innenhof-bereiche gruppieren.

Ein kleines Stück Stadt im klassischen Sinne entsteht.
Der ruhende Verkehr wird in einer zweigeschossigen Tiefgarage im Blockinnenbereich untergebracht. Dies ermöglicht ein völliges Freihalten der kleinen urbanen Hofflächen und die Gestaltung von kommunikativen Nachbarschaften.

Das architektonische Konzept basiert im wesentlichen auf zwei Prinzipien - der Selektion und der Addition - der behutsamen Freilegung und Restaurierung der historischen Bausubstanz sowie die Ergänzung und maßvolle Nachverdichtung der vorhandenen gründerzeitlichen Bebauung.

Die einzelnen Häuser werden differenziert herausgearbeitet und erhalten Aufstockungen und Ergänzungen in einer einheitlichen und zurückhaltenden Formensprache, die jedoch von Haus zu Haus im Detail variiert.
Strassenansicht
Spichernstrasse 6
Hof Spichernstrasse 6 Hofansicht
Kamekestrasse 21

Oben:
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Rechts:
Strassenansicht Spichernstrasse 6, 8 und 10
Fotos: Jens Willebrandt