Geschäfts- und Bürohaus
Spichernstraße 6, 2000 bis 2005


Der Bestand zeigte eine hochverdichtete Gründerzeitbebauung auf 700 m2 Grundstücksfläche mit zahlreichen An- und Zubauten.

Das Vorderhaus war im Krieg stark zerstört und wurde sehr schlicht, mit gekachelter Lochfassade in den 60er Jahren wiederaufgebaut.
Die fazinierende Atmosphäre des dicht bebauten Innenhofes wurde entwurfsbestimmend.

Ein sieben Meter hohes Eingangstor öffnet den Hof repräsentativ zur Strasse. Die gesamte Erschließung der einzelnen Gebäudeteile erfolgt nach dem Umbau über diesen kleinen atmosphärischen Hof. So entsteht ein kleiner "Eingangssalon" für Vorder-, Mittel und Hinterhaus.

In der Schnittstelle zwischen Vorder- und Mittelhaus lädt der neue Glasaufzug dazu ein den Charme der Dichte des Hofes aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. Die historische Bausubstanz wird wieder freigelegt und behutsam nachverdichtet.

Die Aufstockung des Vorder- und Mittelhauses bildet mit ihren Ganzglasfassaden und der Aluminiumbekleidung, ebenso wie der sandfarbene monolithische Sichtbetonbelag im Hof den spannungsvollen Kontrast zu den kleinteiligen Ziegelfassaden.

Die Strassenfassade erhält, als Reminiszenz an die Gründerzeit, eine gemauerte Tuffsteinfassade mit kleinen vorgehängten Balkone.

Die einzelnen Einheiten werden als Großräume vorgerichtet und können je nach Nutzung flexibel und nachhaltig bespielt werden.

Hofansichten
Fotos: JW

Lage der Spichernstr. Nr 6.
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alle Fotos bis auf Ausnahme: JK
Hofansichten, Fotos: JW
Treppenhaus / Foto: US

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oben:
Innenraum / Foto: US

rechts:
Treppe/ Foto: JK