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Fotos: Jan Kraege
Geschäfts- und Wohnhaus Spichernstraße 8
2003 - 2005
3.Bauabschnitt der Spichern Höfe


Das denkmalgeschütze gründerzeitliche Wohnhaus wurde nach dem Krieg im Dachbereich nur behelfsmäßig wieder aufgebaut. Der ursprüngliche Giebel des Mansarddaches zur Straße wird mit einer zweischaligen Glasfassade mit einer äußeren Haut als schuppenförmige Glaslamellenfassade in Abstimmung mit der Denkmalpflege wieder rekonstruiert. Das Hinterhaus erhält eine eingeschossige Aufstockung mit einem Staffelgeschoß, welche die vorhandene Nachkriegsaufstockung gestalterisch einbindet.

Durch die Aufteilung der früher geschoßweise angelegten Wohnungen in Vorder- und Hinterhauswohnungen waren die ursprünglichen Raumfolgen zerstört. Die Neuordnung der Erschließung durch zusätzliche Treppenläufe von den Zwischenpodesten erlaubt die Wiederherstellung der alten großzügigen Raumfolgen innerhalb der Wohnungen.

Innerhalb der Wohnungen schaffen großzügige Natursteinbäder, die sich über Schiebeelemente zu den Schlafräumen öffnen lassen und großzügige offen gestaltete Wohnräume, eine großbürgerliche Wohnatmosphäre.

Die Büroeinheit im Penthouse ist geprägt durch den zweigeschossigen Luftraum unterhalb der neuen Glasfassade in der Rekonstruktion des alten Mansarddaches und durch den großartigen Ausblick über die Bäume des gegenüberliegenden, denkmalgeschützten Stadtgartens.

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Foto links: Jens Willebrandt

Fotos oben Bäder: Jan Kraege
Fotos Innenraum Penthouse: Andrea Dingeldein